Microsoft hat einen serverseitigen Fix für ein bekanntes Problem veröffentlicht, das die Startmenü-Suche auf einigen Windows 11 23H2-Geräten betrifft. Das Problem begann am 6. April und war mit einem Bing-Update verbunden, das die Suchleistung verbessern sollte. Microsoft hat das Update zurückgezogen und berichtet, dass die Suchfehler mit der Wirkung des Fixes zurückgegangen sind.
Eine Untersuchung hat ergeben, dass das Problem mit dem serverseitigen Bing-Update, das zur Verbesserung der Suchleistung durchgeführt wurde, in Konflikt steht. Um das Problem zu beheben, wurde das Update zurückgezogen, und laut Microsofts Windows-Version Gesundheitsupdate nehmen die Berichte über Suchfehler allmählich ab.
Wie erreicht Microsofts Fix betroffene Geräte?
Betroffene Geräte zeigen leere oder nicht funktionierende Ergebnisse, wenn die Startmenü-Suche verwendet wird. Microsoft weist darauf hin, dass das Problem auf eine begrenzte Anzahl von Benutzern beschränkt ist, jedoch wird berichtet, dass ähnliche Probleme seit mehreren Monaten online geteilt werden. Diese Berichte enthalten anklickbare leere Suchergebnisse, die keinen Inhalt anzeigen.
Es ist keine manuelle Installation des Updates erforderlich. Der Fix wird automatisch als serverseitige Änderung verteilt. Microsoft gibt an, dass zwei Bedingungen erfüllt sein müssen, damit der Fix angewendet werden kann: Das Gerät muss mit dem Internet verbunden sein und die Websuche darf nicht über die Gruppenrichtlinie deaktiviert sein. Geräte, die beide Bedingungen erfüllen, erhalten den Fix automatisch.
Fortdauernde Windows 11 Startmenü-Probleme, die Microsoft noch nicht behoben hat
Der Suchfehler ist von einem fortdauernden Startmenü-Fehler zu unterscheiden, den Microsoft noch nicht vollständig gelöst hat. Dieses Problem besteht seit der Aktualisierung der Systeme mit kumulativen Updates, die nach Juli 2025 veröffentlicht wurden, und führt zu Abstürzen des Startmenüs, verlorenen Taskleisten, ShellHost-Prozessfehlern und dazu, dass die Einstellungen-App nicht mehr stumm gestartet werden kann, da die XAML-Pakete nach den Updates nicht korrekt registriert werden.
Microsoft hat keinen Zeitrahmen für eine dauerhafte Lösung bereitgestellt und empfiehlt derzeit betroffenen Benutzern, die fehlenden XAML-Pakete manuell zu registrieren.
Kommentare
(9 Kommentare)